Motten

Motten, wie die Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) ist ein weltweit verbreiteter Vorratsschädling. Sie tritt in Lagerhäusern, Lebensmittelmärkten, der Lebensmittelindustrie und Wohnungen auf. Die Dörrobstmotte hat eine Spannweite von 15 - 20 mm. Die Vorderflügel sind innen gelbgrau, außen kupferrot gefärbt, getrennt durch ein schwarzes Band. Die Hinterflügel sind grau. Ihr Larvenstadium, die so genannte Raupe, ist kurz vor der Verpuppung 14 - 17 mm lang, grünlich bis rötlich gefärbt. Befruchtete Weibchen legen in ihrem 2-3-wöchigem Leben schon Stunden nach ihrem Schlupf aus der Puppe 200 bis 400 Eier direkt auf die Nahrung wie Trockenobst, Nüsse, Schokolade, Getreideprodukte und ölhaltige Samen ab. Die ausschlüpfenden Raupen fressen unter fortwährender Spinntätigkeit (Verwebung des Vorratsgutes durch Spinnfäden) die Außenschichten des Nährsubstrats an. Zur Verpuppung bildet die Raupe aus Spinnfäden einen Kokon, in dem sie sich verpuppt und zum fertigen Motte verwandelt.



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